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Das unerwartete Glück der Familie Payan

Frankreich 2016/17
100 Minuten
Regie: Nadège Loiseau
Buch: Ronny Dombrowski
Darsteller: Karin Viard, Philippe Rebbot
FSK: ab 6

Ein Segen, dass sich die Regisseurin Nadège Loiseau nicht davon abschrecken ließ, ihren eigenen Kurzfilm zu einem abendfüllenden Spielfilm werden zu lassen. Solchen Filme wird von Kritikern nämlich dann allzu oft vorgehalten, sie seien eine bloße Ausweitung des Stoffes. Das kann man dem Langfilmdebüt „Das unerwartete Glück der Familie Payan“ aber nicht vorwerfen. Der Film mit der unvergleichlichen Karin Viard und dem kongenialen Ensemble ist der allerbeste Beweis für Humorkompetenz aus französischen Lande: Nicole ist 49 und für sie steht fest, dass bereits die Wechseljahre zuschlagen. Ein Termin beim Arzt bringt jedoch eine überraschende Diagnose: Sie ist schwanger! Dabei dachte Nicole, eine unbeabsichtigte Schwangerschaft passiere ihr nur einmal – das erste Kind bekam sie mit fünfzehn. Bis dato managte die berufstätige Mutter das permanente Familienchaos der Payans sehr souverän: Ihr ziel- und arbeitsloser Ehemann, ihre ein wenig verwirrte Mutter, ihre Tochter, die in ihrem alten Kinderzimmer bis heute ein Teenagerleben führt und ihre quirlige Enkelin halten sie aber schon genug auf Trab. Ist noch Platz für einen „kleinen Mieter“? Eine furiose Familienkomödie, allzeit hart an der Realität des ganz normalen Alltags-Wahnsinns.

Nach der 17.15-Uhr-Aufführung am 7.8. gibt es im Foyer des Kinos die Möglichkeit zum Gespräch (Gesprächsleitung: Pfarrer Ralf Döbbeling, Bartholomäusgemeinde).

 

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