Ausstellungseröffnung zu den Französischen Filmtagen: Generation Revolte – Der Mai 68 in Europa und seine Folgen … Ausstellung, Film und Gespräch


135 Minuten
FSK: ab 0

Der neue Leiter des Institut francais - Benjamin Kurc - wird die Veranstaltung eröffnen. Um 17:00 läuft dann - in Anwesenheit der Regisseurin Claudia von Alemann - der Dokumentarfilm "Das ist nur der Anfang, der Kampf geht weiter" mit anschliessender Diskussion

Das Atelier populaire Bei den Plakaten handelt es sich um Nachdrucke künstlerisch herausragender grafischer Entwürfe, die in 1968 und 69 in den Werkstätten der Pariser Kunsthochschulen „Les Beaux Arts“ und „Les Arts Décoratifs“ entstanden sind. Am 14. Mai 1968 haben die Studenten die Kunsthochschulen besetzt und in den universitätseigenen Grafikwerkstätten in eigener Regie unter dem Label „Atelier populaire“ diese Plakate im damals neuartigen Serigraphieverfahren Stück für Stück in Handarbeit hergestellt. Seit dieser Zeit haben die Plakatentwürfe des „Atelier populaire“ in Frankreich Kultstatus, sie werden vielfach zitiert oder weiterentwickelt, erweitert und sind berühmte Zeichen einer einschneidenen Epoche der gesellschaftlichen Protestkultur Frankreichs. Die damaligen Schöpfer der Werke blieben bewußt anonym. Jeder dieser Plakatentwürfe wurde in einer Generalversammlung validiert und trägt nur das kollektive Label „Atelier populaire“.

Film: Das ist nur der Anfang, der Kampf geht weiter Welche Rolle spielt dabei der Film? Wie engagieren sich Filmemacher/innen im Rahmen einer neu zu definierenden Kulturpolitik? Und wie werden ihre Forderungen in der filmischen Praxis umgesetzt? Filmstudierende, Schüler/innen, Arbeiter/innen u.a. der Citroën-Werke und auch etablierte Regisseure wie Jean-Luc Godard beteiligten sich in diesem Film an den Debatten und Auseinandersetzungen der im Mai 68 entstandenen Filmkollektive.Dieser Dokumentarfilm von Claudia von Alemann ist ein einzigartiges Dokument aus dieser Zeit. Claudia von Alemann wird bei der Filmpräsentation anwesend sein, den Film und die damalige Zeit in Paris im Gespräch erläutern. Zudem wird es auf dem Podium noch je einen VertreterIn geben, die die Ereignisse 1968 damals in West- und Ostdeutschland miterlebt haben.

Dazu die Einladung zu dt.-frz. "Goûter", also: Kuchen, Carambars und Bonbons, Kaffee, "Sirop de Grenadine", "Crémant de Loire", aber auch (später) Käse, Brot und - évidemment - "Noix de Grenoble"..., für das sogenannte leibliche Wohl wird somit gesorgt sein! Bei freiem Verzehr!

V: Institut français Sachsen-Anhalt, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt Gefördert & unterstützt: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 

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