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Die Lebenden reparieren (Réparer les vivants)

Frankreich/Belgien 2016
104 Minuten
Regie: Katell Quillévéré
Darsteller: Tahar Rahim, Emmanuelle Seigner, Anne Dorval, Bouli Lanners
FSK: ab 12

In der Frühe kriecht der 17 Jahre alte Simon aus dem Bett seiner Freundin. Er wirft einen liebevollen Blick auf die Schlafende, als Nächstes schwingt er sich auf das Rad. Er fährt zum Surfen, erfährt noch einen magischen Moment im Morgengrauen, doch dann ereignet sich ein Unfall. Simon wird im Koma liegen, sein Hirn ist bereits tot, er wird lediglich noch künstlich beatmet. Seine Eltern sehen sich gezwungen eine schwere Entscheidung zu treffen: Für andere ist der “Leichnam“, in dem bis jetzt ein Herz schlägt, eine Fügung des Schicksals. Am Beispiel der Organspende entfaltet Katell Quillévéré in „Die Lebenden reparieren“ ein komplexes Bild der französischen Gesellschaft. Viele Figuren sind involviert, aber im Blickpunkt steht der Tausch jenes Organs, das am ausgiebigsten mit dem Leben assoziiert wird: Das Herz von Simon wird zuleletzt, wenn alles gut läuft, im Körper eines anderen Menschen schlagen.

 

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