Globale in Halle

Jeweils am zweiten Montag jedes Monats gibt es die »globale in Halle – Filmreihe zum Thema Globalisierung«, organisiert von amnesty international Hochschulgruppe Halle, attac Halle, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und dem Eine-Welt-Verein/Weltladen am Eselsbrunnen.
In Anlehnung an die Filmfestivals »globale« in Berlin und Leipzig entstand die Filmreihe »globale in Halle«. Die von uns ausgewählten Filme vermitteln Zusammenhänge und Hintergründe der Globalisierung. Dabei wird die weltweite Realität von Ausbeutung, Entrechtung und Umweltzerstörung dargestellt, aber auch über die vielseitigen Strategien des Widerstands berichtet. Mit einem Rahmenprogramm zu den jeweiligen Filmen wollen wir zusätzlich Denkanstöße geben, Menschen zusammenbringen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

 

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Aktuell:

 

Code of Survival
Patrick Moore von einer Beraterfirma ist außer Zweifel: Der zentrale Bestandteil des Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat sei so ungefährlich, dass man einen Viertelliter ohne ernsthafte Folgen trinken könne. „Sie wollen davon trinken? Wir haben etwas hier“, erhebt der Interviewer Einwand – woraufhin Moore dann doch einen beschämenden Rückzieher macht. Der TV-Ausschnitt von 2015 ist nun auch in dieser Dokumentation zu sehen, in dem sich Bertram Verhaag mit den desaströsen Auswirkungen von Genmanipulation und eben Glyphosat beschäftigt – diesem ausgesprochen umstrittenen Stoff, dessen Zulassung in der Europäische Union gerade erst verlängert wurde. Verhaag lässt vor allem Gleichgesinnte zu Wort kommen – vom US-Agrarier über einen deutschen Bio-Metzger bis zur prominenten Primatenforscherin Jane Goodall. Aber es bleibt nicht bei Verhaags vehementer Kritik. Auf einer Bio-Teeplantage in Indien oder in einem Landwirtschaftsbetrieb in der Wüste Ägyptens spürt er für seinen filmischen Veränderungsappell inspirierende Beispiele auf, wie es fortschrittlich nachhaltig geht.
Mit anschließender Diskussion.


 

 




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