Vormittags bieten wir Vorstellungen für Schulklassen an.

Sie können sich feststehenden Terminen anhand eines einfachen Anrufs anschließen oder Sie vereinbaren einen Termin Ihrer Wahl für einem der Filme aus dem aktuellen Angebot.


Andere Filme können auch kurzfristig für Gruppen ab 15 Personen geordert werden.


 

Begleitmaterial ↓

Filmpädagogisches Begleitmaterial liegt z.B. zu folgenden Kinofilmen vor:

Medientipp

Medienpraxis mit Geflüchteten Der Blog stellt Handlungsempfehlungen und Projekte zum Thema Medienpädagogik mit Geflüchteten vor.  mehr
Unterrichtsmaterial zum Film Timm Thaler

Andreas Dresens Verfilmung des Kinderbuchs von James Krüss ist ein charmanter Kinderfilm, der einen klugen, zeitkritischen Blick auf die Gegenwart wirft. Das Filmheft liefert Hintergrundtexte für Lehrkräfte und Arbeitsblätter für die 3. Bis 7. Klasse die in den Fächern Deutsch, Lebenskunde/Ethik, Religion, Philosophie eingesetzt werden können.

Filmheft Willkommen bei den Hartmanns

Ohne erhobenen Zeigefinger regt die Komödie  Willkommen bei den Hartmanns  dazu an, über kulturelle Werte, „Willkommenskultur“ und die Möglichkeiten des Engagement für Geflüchtete nachzudenken – wobei auch berechtigte Bedenken, Probleme und vor allem die derzeit spürbare Unsicherheit, eine Haltung zu finden, nicht ausgeklammert werden. Der Film eignet sich für Schüler/-innen ab 14 Jahren beziehungsweise ab der 9. Klasse für die Fächer Deutsch, Ethik, Religion, Sozialkunde, Politik, Kunst
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Empfehlungen

Deutschland 2016
Jugendfilm , Roadmovie , Literaturverfilmung

Kinostart: 15.09.2016
Verleih: Studiocanal
Regie: Fatih Akin
Drehbuch: Lars Hubrich, Fatih Akin, Hark Bohm nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf
Darsteller/innen: Tristan Göbel, Anand Batbileg, Mercedes Müller, Anja Schneider, Uwe Bohm, Udo Samel u.a.
Kamera: Rainer Klausmann
Laufzeit: 92 min
Format: Farbe, Digital
Barrierefreie Fassung: ja
FSK: ab 12 J.
Altersempfehlung: ab 12 J.
Klassenstufen: ab 7. Klasse
Themen: Coming-of-Age , Abenteuer , Außenseiter , Vorurteile , Rebellion , Mädchen , Freundschaft , Freiheit , Mut , Popkultur , Familie
Unterrichtsfächer: Deutsch , Sozial/Gemeinschaftskunde , Ethik , Philosophie , Kunst
Tschick , Plakat (© Studiocanal)
 

 
Der 14-jährige Maik hält sich für den größten Langweiler an seiner Schule. Kein Wunder, dass er von seinem heimlichen Schwarm Tatjana nicht zu ihrer Party eingeladen wird. Dieses Schicksal teilt er mit dem maulfaulen Tschick , einem russisch-deutschen Jungen, der vor kurzem neu in die Klasse gekommen ist und den alle für einen „Asi“ halten. Die Sommerferien fangen also schon mal gut an. Als Maik sich gerade auf langweilige Ferienwochen einstellt (die alkoholkranke Mutter ist auf einer Entziehungskur, der Vater mit seiner jungen Sekretärin auf „Geschäftsreise“) steht plötzlich Tschick mit einem geklauten Auto vor der Tür und lädt ihn zu einer Spritztour ein. Auf der abenteuerlichen Fahrt durch die neuen Bundesländer werden aus den beiden Außenseitern bald Freunde.

Der Roman " Tschick “ (2010) des 2013 verstorbenen Wolfgang Herrndorf wurde innerhalb weniger Jahre zu einem Jugendbuchklassiker. Die Adaption von Regisseur Fatih Akin ( Solino , Auf der anderen Seite ) bleibt über weite Strecken der Vorlage treu, bis hin zu den schnodderigen Dialogen, die sich wohltuend von der bemühten Jugendsprache vieler deutscher Filme abheben. Um den Wortwitz des Buches zu bewahren, fungiert Maik im Film auch als Off -Erzähler. Mit seiner unterhaltsamen Mischung aus Komödie und Roadmovie lebt Tschick vor allem von der Chemie der beiden Hauptdarsteller sowie der spielerischen Dynamik zwischen Coming-of-Age-Themen und actionlastigen Szenen – wie der Flucht vor der Polizei durch ein Maisfeld. Das Mädchen Isa, das die Jungen auf ihrem Roadtrip kennenlernen, ist (im Gegensatz zur unerreichbaren Tatjana) zudem eine Identifikationsfigur für jugendliche Zuschauerinnen.

Aufgrund seiner Popularität gehört " Tschick “ an vielen Schulen längst zur Pflichtlektüre. Die Einbindung der Verfilmung in den Deutschunterricht mit einem Vergleich von Buch und Film knüpft also an Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler an. Bei einem rein inhaltlichen Vergleich sollte die Beschäftigung mit Tschick jedoch nicht aufhören. So können im Unterricht auch die unterschiedlichen Erzählweisen näher betrachtet werden, etwa der Einsatz des Voice-Overs , die Musik (das Titelstück der Hiphop-Band Die Beginner, die Pianoballade von Richard Clayderman) oder die Kameraeinstellungen auf der Fahrt durch Ostdeutschland. Für eine Auseinandersetzung mit ernsthaften Themen wie dem Verhältnis zu den Eltern oder Homosexualität bietet der Film ebenfalls einen schönen Zugang. Zuletzt kann man Tschick auch im Kontext anderer Jugenderzählungen wie "Der Fänger im Roggen“ oder "Tom Sawyer“ betrachten und Ähnlichkeiten beziehungsweise (zeitlich bedingte) Unterschiede herausarbeiten.
 

Autor/in: Andreas Busche, 14.09.2016

Mehr zum Thema auf kinofenster.de:


Mikro & Sprit (Filmbesprechung vom 21.06.2016)
Ein Kurztrip durch die Geschichte des Road Movies (Hintergrundartikel vom 16.12.2009)
Ich und Earl und das Mädchen (Filmbesprechung vom 19.11.2015)


weitere Empfehlungen

Der junge Karl Marx
1844, Paris, am Vorabend der industriellen Revolution: der 26-jährige Karl Marx lebt mit seiner Frau Jenny im französischen Exil. Als Marx am angeführten Ort dem jungen Friedrich Engels vorgestellt wird, hat der gewohnheitsmäßig bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung übrig. Aber der Dandy Engels hat gerade über die Massenverarmung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Aufständische der englischen Arbeiterbewegung. Er scheint somit das letzte Puzzlestück zu sein, das Marx zu einer uneingeschränkten Beschreibung der Krise noch fehlt. Marx und Engels haben den gleichen Humor und ein gemeinsames Ziel, sie können sich ausgezeichnet miteinander betrinken, und sie achten und inspirieren sich als Kampfgefährten. Zusammen mit Jenny Marx entwerfen sie Schriften, die den Umschwung entzünden sollen. Die sozialen und politischen Miseren brodeln, doch die Intellektuellen in Deutschland und Frankreich antworten nur mit ausflüchtender Rhetorik. Marx und Engels wollen alles andere als nur Theorie, statt dessen Wirklichkeit, sie zielen darauf ab, den Massen ein neues Weltbild zu geben. Bekanntermaßen müssen sie die Arbeiterbewegung hinter sich bringen – nicht so einfach, denn mit ihrer jugendlichen Anmaßung stoßen Marx und Engels so manchen echten Revolutionär vor den Kopf. Unbeschadet der Zensur, Polizeirazzien und internen Machtkämpfen lassen sie nicht nach in ihren Versuchen, eine neue Vision von humaner Gemeinschaft zu formulieren. Regisseur Raoul Peck gelingt Großes: Der Stoff ist nicht künstlich aktualisiert, trotzdem zeigt er wie damals und heute sich der Kapitalismus als System darstellt, das sich immer wieder selbst generiert und auf einem Kollaps hinausläuft. Der Film handelt auch von Flucht und Exil und ist auch in dieser Hinsicht von großer Aktualität. Nicht zu vergessen: die tolle Maskenbildnerin und die Leistung von Hauptdarsteller August Diehl.

Am 4.3. ist der bekannte haitianische Regisseur Raoul Peck bei uns zu Gast im LUCHS!!!!!


Die andere Seite der Hoffnung
Der junge Syrer Khaled gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne bedeutende Erwartungen an seine Zukunft. Wikström ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Schlipse. In der Mitte des Lebens befindlich, kehrt er seiner Frau den Rücken zu, gibt seinen Arbeit auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Mit dem wenigen Geld, das er dabei einheimst, schafft er sich ein heruntergewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki an. Als die finnischen Behörden beschließen, Khaled in die Ruinen von Aleppo abzuschieben, entscheidet er, unerlaubt im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Hof vor seinem Restaurant. Etwaig sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, abgekämpften Mann. Immerhin stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt das Leben seine sonnige Seite, schon bald allerdings greift das Schicksal ein. Aki Kaurismäki bekam für seine skurrile Komödie den Silbernen Bär für die beste Regie!


Die Winzlinge: Operation Zuckerdose
Alles beginnt damit, dass eine Ameise eine Zuckerdose findet. Ameisen lieben Zucker. Doch ist nicht nur Zucker, ein Marienkäfer befindet sich auch noch darin. Zusammen erleben die Winzlinge ein Abenteuer, das viel größer ist, als sie es selber sind, denn bevor der Zucker nicht im Nest ist, gibt es keinen Festschmaus... (Franz, 11)


I am not your Negro
Wie schon beim Besuch des oscar-nominierten Raoul Peck im Luchs angekündigt, zeigen wir den zweiten Film dieses Ausnahme-Regisseurs, der in diesem Jahr startete (nach "Der junge Karl Marx"). Auf dem unvollendeten Essay „Remember this House" von James Baldwin basierend, zeigt Raoul Peck in dieser Dokumentation die Entwicklung des Rassismus in Amerika. Angefangen während der Zeit der Sklaverei bis hin zu aktuellen Fällen wie Ferguson 2014, dokumentiert Peck den Hass gegen und die Diversität zwischen der schwarzen und der weißen Bevölkerung. Als Stützen von Baldwins Werk dienen die drei Bürgerrechtler und Kämpfer für Gleichheit und Gerechtigkeit Medgar Evers, Martin Luther King und Malcolm X. In diversen Ausschnitten aus Interviews und Reden kommen sie zu Wort und zeichnen ein Bild eines tiefen Grabens zwischen Menschen verschiedener Ursprünge mit derselben Herkunft.


La La Land
Die begeisterte Schauspielerin Mia und der charismatische Jazzmusiker Sebastian suchen das große Glück in Los Angeles. Sie halten sich mit Nebenjobs über Wasser und als sich ihre Wege zufällig kreuzen, verlieben sie sich in Windeseile ineinander. Gemeinsam schmieden sie Pläne für ihre Zukunft auf der Bühne und kosten den Zauber der jungen Liebe in „La La Land“ aus– der Ort der Träume. Aber schon bald müssen Mia und Sebastian einsehen, dass sie Opfer bringen müssen um ihren Tagträumen näher zu kommen. Kann ihre Verbindung diesem Druck standhalten? Mit seinem zweiten Kinofilm erreicht das Regie-Wunderkind Damien Chazelle (Oscar-Nominierung für „Whiplash“) eine bezaubernde Liebeserklärung an das Leben und L.A. LA LA LAND ist eine Neuerfindung des Musicalfilms. Ryan Gosling und Emma Stone berühren mit selbst performten Liedern und mitreißenden Tanznummern in einer traumhaft inszenierten Liebesgeschichte. Außerordentliches, großes Gefühlskino!


Love & Friendship (Jane Austens Lady Susan)
Sprechvermögen als Waffe: Kate Beckinsale und Chloë Sevigny in der vergnüglichen Jane-Austen-Adaption „Love & Friendship“: Sollte ein Könner und Gesellschaftsanalytiker wie Whit Stillman sich einer Vorlage von Jane Austen annimmt, sodann sprühen die Funken. In „Love & Friendship“ gibt er die bestens aufgelegte Kate Beckinsale, die Möglichkeit in dieser Komödie über die gehobene englische Gesellschaft des Georgianischen Zeitalters zu glänzen. Ihrer Lady Susan Vernon ist keine Hinterlist und Intrige zu schade, um ihre im heiratsfähigen Alter befindliche Tochter und sich selbst in eine möglichst einbringliche Situation zu bugsieren. Ein höchst amüsantes und virtuoses Spiel mit der Etikette, den puristisch gesellschaftlichen Regeln dieser Zeit – und mit den Mannsbildern.


Moonlight
Der Film von Regisseur Barry Jenkins hat in den USA bei Kritik und Publikum für Furore gesorgt und sechs Nominierungen für die Independent Spirit Awards erhalten. Er gewann auch den Golden Globe für den besten Film. MOONLIGHT ist dementsprechend auch einer der Favoriten für die kommenden Oscars® (8 Nominierungen). Er erzählt die berührende Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours groß wächst. Der Film begleitet entscheidende Augenblicke in Chirons Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt ringt, seine große Liebe findet und wieder verliert. MOONLIGHT ist ein beispielloses Stück Kino über persönliche Augenblicke und Menschen, die uns prägen und das Leid der ersten Liebe, das ein Leben lang nachhallen kann. Ein bildgewaltiges Filmwerk, das mit Homosexualität in der schwarzen Bevölkerung ein heißes Eisen auf berührende, feinsinnige Weise angeht.

Anläßlich der Filmreihe „Salz im Luchs“ und der Preview am 14. März gibt es nach der 20.30-Uhr-Aufführung im Foyer des Kinos die Möglichkeit zum Gespräch (Gesprächsleitung: Pfarrer Ralf Döbbeling, Bartholomäusgemeinde).


Sammys Abenteuer - Die Suche nach der geheimen Passage
Die kleine Schildkröte Sammy hat ein Leben , das alles andere als langsam und langweilig ist! Denn um seine Freunde und sich zu retten reist er durch weite Gewässer, Algenwälder und riesige Ozeane, immer auf der Suche nach der geheimen Passage durch die man die Erde umreisen kann und hungrig auf neue Abenteuer!(Lili,16) (Otto,13)
Der Belgier Ben Stassen bleibt sich treu und produziert mit "Sammys Abenteuer" erneut einen familienkompatiblen Animationsfilm. Hier erlebt die schüchterne Meeresschildkröte Sammy auf einer ausgedehnten Suche nach dem charmanten Schildkrötenmädchen Shelly vielerlei Abenteuer. Die Begegnungen Sammys mit Haien, Hippies und Fischernetzen sind ganz schön aufregend, aber man erfährt dabei nicht nur etwas über Schildkrötenbiologie, sondern auch über menschgemachte Naturbedrohungen.


Storm und der verbotene Brief
Im mittelalterlichen Antwerpen in der Zeit der Reformation wird der 12-jährige Storm in ein aufregendes Abenteuer verwickelt, als sein Vater Klaas den Arbeitsauftrag erhält, in seiner Druckerei einen Brief von Martin Luther zu drucken. Als man dahinterkommt muss Storm mit der Druckplatte fliehen. In einer abenteuerlichen Reise gegen die Zeit versucht er sein Vater zu retten. Aber wem kann Storm überhaupt noch trauen?


Timm Thaler oder das verkaufte Lachen
Andreas Dresens gelungene, in Halle gedrehte Verfilmung: Timm Thaler, der in ärmlichen Verhältnissen lebt, lacht gern und viel. Das ihm gehörende Lachen ist so bezaubernd, dass der gespenstige Baron Lefuet es unbedingt besitzen will. Der reichste Mann der Welt macht Timm ein unmoralisches Angebot.


Vaiana
Im Südpazifik lebt das Volk der Ozeanier, eine uralte Seefahrerfamilie. Tochter Vaiana, die durch eine tiefe Liebe mit dem Ozean verbunden ist, muss die alten Traditionen wieder zum Leben erwecken, um ihrer Familie zur Hilfe zu kommen. Halbgott Maui, ein neu gewonnener Freund, steht ihr bei all ihren Abenteuern auf See bei, um die Bewohner des Paradieses zu retten. (Lili, 16)


Willkommen bei den Hartmanns
Die Akademikerfamilie Hartmann wird vor einer Zerreißprobe gestellt, als die Mutter Angelika gegen den Willen ihres Angetrauten beschließt, einen nigerianischen Flüchtling aufzunehmen. Kaum ist der Asylsuchende Diallo angekommen, gibt es Missverständnisse und Probleme en masse. Zwischen allen Wirrungen und Turbulenzen des normalen Wahnsinns unserer Zeit bleibt nur die Hoffnung, dass die Familie ihre Festigkeit, ihr Vertrauen und ihren Frieden wiederfindet - so wie die ganze Republik.


Schulkinowochen

Sachsen-Anhalt

Schwerpunktthema 2016:

Helden auf dem Weg zum Glück


Filme erzählen Geschichten von Helden. Die Kinohelden begeben sich, stellvertretend für uns Zuschauer, auf die Suche nach dem Glück, nach dem kurzen vollkommenen Moment oder nach einem Leben in ewiger Zufriedenheit. Sie haben Hindernisse zu überwinden, scheitern mitunter an den Umständen und oft auch einfach an sich selbst. Sie verändern sich, verzetteln sich und werden zu guten oder bösen Helden. Sie opfern sich selbst für das Glück Anderer oder sie nehmen Opfer in Kauf für ihr eigenes Glück. Und oftmals ist Gut und Böse gar nicht so leicht zu unterscheiden.

Zumeist verbinden wir die Figur des Helden mit Superkräften und Unbesiegbarkeit. Doch im Alltag finden sich die Helden im Verborgenen. Sie kämpfen sich durch Schule und Pubertät, sie beharren auf ihrer Selbstbestimmung gegen alle Widerstände, sie stehen zu ihren Idealen, auch auf die Gefahr hin, ihr Leben oder ihre Freiheit zu verlieren. Sie helfen Anderen in Not oder begeben sich auf lebensgefährliche Reisen, um ihrer Familie eines Tages ein besseres Leben zu ermöglichen.

Die SchulKinoWoche 2016 wendet sich in diesem Jahr diesen unsichtbaren Helden zu. Mit einer Vielzahl an Filmen, Seminarangeboten und Filmgesprächen möchten wir den Blick öffnen für die vielfältigen Variationen, spannende Geschichten von Helden und von ihrer Suche nach dem Glück zu erzählen. Und so vielleicht zur Erkenntnis beitragen, dass das Glück überall auf uns wartet – auch wenn wir es in Zeiten von Selbstoptimierung, Leistungsdruck und unendlicher Auswahlmöglichkeiten nicht immer erkennen.

 

Die Filme aus dem Programm der SchulKinoWoche zeigen, dass es sich lohnt, Umwege zu nehmen und zunächst undenkbare Vorhaben anzugehen, auch ohne besondere Superkräfte. Am Ende wartet vielleicht das große Glück.

 

 

Programm 2016

 

Zusatztermin: Das grüne Wunder - Unser Wald » 3.-12. Klasse Donnerstag 10.11.2016 10:00 Uhr          
Montag 14.11.2016 Klasse Zeit  
Das Tagebuch der Anne Frank › 9.-12. 08:30
Pünktchen und Anton › 3.-6. 10:45
Monsieur Claude und seine Töchter › 9.-12. 12:45
Dienstag 15.11.2016 Klasse Zeit  
König Laurin › 4.-8. 08:30 Filmseminar mit Studierenden
Pünktchen und Anton › 3.-6. 11:00
Ente gut! Mädchen allein zu Haus › 3.-6. 13:00
Mittwoch 16.11.2016 Klasse Zeit  
Unsere Wildnis › 5.-12. 08:30 Filmgespräch mit Pädagogen des Zoo Halle
Das Tagebuch der Anne Frank › 9.-12. 11:15
Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen › 8.-12. 13:30
Donnerstag 17.11.2016 Klasse Zeit  
Ritter Trenk › 1.-4. 08:30
Unsere Wildnis › 5.-8. 10:30
Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen › 8.-12. 12:30
Freitag 18.11.2016 Klasse Zeit  
Ab ans Meer › 4.-7. 08:30 Filmseminar mit Studierenden
Ente gut! Mädchen allein zu Haus › 3.-6. 11:00
Unsere Wildnis › 5.-8. 13:00
Montag 21.11.2016 Klasse Zeit  
Land am Wasser › 9.-12. 10:00 Filmgespräch
Per Mail ist eine Anmeldung möglich:


in Sachsen-Anhalt an birnschein@schulkinowochen.de

Falls Sie uns Ihre Anmeldung faxen möchten, erhalten Sie mit unserem Infobrief neben dem Programmheft auch ein Anmeldefax, auf dem Sie Ihren Filmwunsch und den zugehörigen Termin angeben.
Dieses faxen Sie uns zu und erhalten von uns eine Bestätigung per E-Mail.

Selbstverständlich können Sie auch anrufen:

für Sachsen-Anhalt unter 0361 / 66 386 17

In jedem Falle geht Ihnen nach Ihrer Anmeldung per Mail eine Bestätigung zu, in der Sie alle Sie betreffenden Infos zur Veranstaltung finden.

 

Weiterhin empfehlen wir den Film DAS RICHTIGE LEBEN (Termine nach Vereinbarung und eventuell die Vermittlung von Filmschaffenden, z. B. Regisseur Robert Heber, Darsteller Wolfgang Winkler)

"Das richtige Leben", der Diplomfilm von Regieabsolvent Robert Heber, erzählt eine Liebesgeschichte in der deutsch-tschechischen Grenzregion. Als Julia von Tommy unerwartet schwanger wird, entscheiden sich die beiden gegen den Willen ihrer Eltern für das Kind. Weil das Geld knapp ist, beginnt Tommy mit Drogenschmuggel.
Neben Drogen und Liebe handelt der Film von Vater-Sohn-Konflikten, sozialen Unterschieden und den Nachwirkungen einer kaum bewältigten DDR-Vergangenheit.

 

 

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