Schulkinowochen

Montag, 20.11.2017KlasseZeit  
Storm und der verbotene Brief › ab 7. Klasse 08:30 Uhr   Anmelden
Home › 8.-12. 10:30 Uhr mit Filmgespräch Anmelden
Dienstag, 21.11.20171KlasseZeit  
Tschick › ab 7. Klasse 09:00 Uhr   Anmelden
Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück › ab 10. Klasse 11:00 Uhr mit Filmgespräch Anmelden
Mittwoch, 22.11.20171KlasseZeit  
Mullewapp - Eine schöne Schweinerei › Vorschule, 1.- 3. Klasse 08:30 Uhr mit Gespräch und Gast Anmelden
I Am Not Your Negro › ab 11. Klasse 10:45 Uhr mit Filmgespräch Anmelden
Donnerstag, 23.11.20171KlasseZeit  
Tschick › ab 7. Klasse 08:15 Uhr   Anmelden
Das grüne Wunder - unser Wald › ab 3. Klasse 10:15 Uhr mit Filmgespräch Anmelden
Freitag, 24.11.20171KlasseZeit  
I Am Not Your Negro › ab 11. Klasse 08:00 Uhr   Anmelden
Storm und der verbotene Brief › ab 7. Klasse 10:00 Uhr mit Filmgespräch Anmelden
Per Mail ist eine Anmeldung möglich:


in Sachsen-Anhalt an birnschein@schulkinowochen.de

Falls Sie uns Ihre Anmeldung faxen möchten, erhalten Sie mit unserem Infobrief neben dem Programmheft auch ein Anmeldefax, auf dem Sie Ihren Filmwunsch und den zugehörigen Termin angeben.
Dieses faxen Sie uns zu und erhalten von uns eine Bestätigung per E-Mail.

Selbstverständlich können Sie auch anrufen:

für Sachsen-Anhalt unter 0361 / 66 386 17

In jedem Falle geht Ihnen nach Ihrer Anmeldung per Mail eine Bestätigung zu, in der Sie alle Sie betreffenden Infos zur Veranstaltung finden.

 

Weiterhin empfehlen wir den Film DAS RICHTIGE LEBEN (Termine nach Vereinbarung und eventuell die Vermittlung von Filmschaffenden, z. B. Regisseur Robert Heber, Darsteller Wolfgang Winkler)

"Das richtige Leben", der Diplomfilm von Regieabsolvent Robert Heber, erzählt eine Liebesgeschichte in der deutsch-tschechischen Grenzregion. Als Julia von Tommy unerwartet schwanger wird, entscheiden sich die beiden gegen den Willen ihrer Eltern für das Kind. Weil das Geld knapp ist, beginnt Tommy mit Drogenschmuggel.
Neben Drogen und Liebe handelt der Film von Vater-Sohn-Konflikten, sozialen Unterschieden und den Nachwirkungen einer kaum bewältigten DDR-Vergangenheit.

 

 

Vormittags bieten wir Vorstellungen für Schulklassen an.

Sie können sich feststehenden Terminen anhand eines einfachen Anrufs anschließen oder Sie vereinbaren einen Termin Ihrer Wahl für einem der Filme aus dem aktuellen Angebot.


Andere Filme können auch kurzfristig für Gruppen ab 15 Personen geordert werden.


 

Begleitmaterial ↓

Filmpädagogisches Begleitmaterial liegt z.B. zu folgenden Kinofilmen vor:

Medientipp

Medienpraxis mit Geflüchteten Der Blog stellt Handlungsempfehlungen und Projekte zum Thema Medienpädagogik mit Geflüchteten vor.  mehr
Unterrichtsmaterial zum Film Timm Thaler

Andreas Dresens Verfilmung des Kinderbuchs von James Krüss ist ein charmanter Kinderfilm, der einen klugen, zeitkritischen Blick auf die Gegenwart wirft. Das Filmheft liefert Hintergrundtexte für Lehrkräfte und Arbeitsblätter für die 3. Bis 7. Klasse die in den Fächern Deutsch, Lebenskunde/Ethik, Religion, Philosophie eingesetzt werden können.

Filmheft Willkommen bei den Hartmanns

Ohne erhobenen Zeigefinger regt die Komödie  Willkommen bei den Hartmanns  dazu an, über kulturelle Werte, „Willkommenskultur“ und die Möglichkeiten des Engagement für Geflüchtete nachzudenken – wobei auch berechtigte Bedenken, Probleme und vor allem die derzeit spürbare Unsicherheit, eine Haltung zu finden, nicht ausgeklammert werden. Der Film eignet sich für Schüler/-innen ab 14 Jahren beziehungsweise ab der 9. Klasse für die Fächer Deutsch, Ethik, Religion, Sozialkunde, Politik, Kunst
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Empfehlungen


 

Mein Leben als Zucchini (Ma vie de Courgette)


 

Schweiz, Frankreich 2016
Animationsfilm/TrickfilmKinderfilmLiteraturverfilmung

Kinostart: 16.02.2017 
Verleih: Polyband Medien
Regie: Claude Barras
Drehbuch: Céline Sciamma nach dem gleichnamigen Roman von Gilles Paris
Darsteller/innen: Deutsche Sprecher/innen: Linus Püttmann, Louisa Fuchs, Felix Lange, Helmut Gauß, Noah Liebscher, Victoria Waldau u.a.
Kamera: David Toutevoix
Laufzeit: 66 min, Dt. F, OmU
Format: Breitwand, Digital, Farbe
Barrierefreie Fassung: ja
Filmpreise: Auswahl: European Film Awards 2016: Bester Animationsfilm; Academy Awards (Oscar®) 2017: Nominierung Bester Animationsfilm; Kinderfilmfestival/Institut Pitanga 2016: Preis der Kinderjury; Zürich Film Festival 2016: Preis der Kinderjury für Besten Kinderfilm;
FSK: Ohne Altersbeschränkung
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: ab 9 J.
Klassenstufen: ab 4. Klasse
Themen: Kindheit/KinderFreundschaftFamilieEinsamkeitIdentitätLiebeGewaltErziehungVerantwortungTrauer/TrauerarbeitFilmsprache
Unterrichtsfächer: DeutschEthikReligionLebenskundeSachkundeFranzösischKunst

 

 

Ein selbstgebastelter Drache, einige Buntstifte und die vielen ausgetrunkenen Bierdosen seiner Mutter, die er zu einem Turm stapelt – viel mehr Spielmöglichkeiten hat der 9-jährige Icare nicht, den seine Mutter nur "Zucchini" ruft. Seinen Vater hat er schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Als er durch einen Unfall auch noch zum Waisenkind wird, fährt der gütige Polizist Raymond den zarten Jungen mit den blauen Haaren ins Kinderheim "Haus der Springbrunnen". Obwohl es dort zunächst den Anschein hat, als habe der freche Simon ihn auf dem Kieker, und obwohl Zucchini in der ersten Nacht vor Kummer fast nicht schlafen kann, wird ihm das Heim doch sehr bald zu einem liebevollen Zuhause und die anderen Kinder zu seinen Freunden und Freundinnen. Die Ankunft der schlagfertigen Camille steigert Zucchinis Glück sogar noch. So also fühlt sich Verliebtsein an! Doch Camilles fiese Tante will das Mädchen zu sich holen, weil sie das Pflegegeld kassieren möchte. Auf keinen Fall will Camille zu ihr zurück – und Zucchini verspricht, sie nicht im Stich zu lassen.

Click to download...Mein Leben als Zucchini, Szene (© polyband Medien GmbH)


Ernste Inhalte und entlastende Kontrapunkte


Nicht nur Zucchinis Familiengeschichte ist für einen Kinderfilm ungewohnt beklemmend. Nüchtern fasst Simon zusammen, weshalb die Kinder im Heim gelandet sind, erwähnt etwa die Drogensucht seiner eigenen Eltern oder Alices Missbrauch durch den Vater. Während Simon dies erzählt, spielen die anderen bei herrlichstem Wetter fröhlich im Garten. Durch diese ständige Vergewisserung, dass alle Figuren im Kinderheim einen Ort der Zuflucht und Geborgenheit gefunden haben, wird die emotionale Distanz zwischen ihrer vergangenen und gegenwärtigen Situation deutlich gemacht. Sie ermöglicht es dem Film, schwierige Kinderschicksale zu thematisieren und sein junges Publikum dennoch emotional nicht zu überfordern.
 

"Die dunklen, tragischen Vorfälle aus der Vergangenheit werden nur dann aufgegriffen, wenn sichergestellt ist, dass sie durch die neuen Freundschaften in der Gegenwart aufgefangen werden", fasst der Schweizer Regisseur Claude Barras im Presseheft das dramaturgische Vorgehen zusammen und verweist darin auch auf das ausgewogene Verhältnis zwischen ernsten und witzigen Szenen. Entlastende Kontrapunkte zu den gewichtigen Inhalten bieten darüber hinaus die überwiegend helle Farbgebung der klaren Bilder, die zurückhaltende Orchestrierung und nicht zuletzt die Entscheidung, den Stoff als Puppentrickfilm zu realisieren. So erleichtern die liebevoll gestalteten Figuren mit ihren expressiven Augen einerseits die Identifikation, zugleich bleibt dadurch aber auch in jedem Moment die Fiktionalität der Geschichte bewusst. 

Offene Erzählweise


Weil Zucchini unbedingt wissen möchte, weshalb Camille ins Heim gekommen ist, lesen Simon und er heimlich ihre Akte und erfahren, dass sie den gewaltsamen Tod ihrer Eltern mitansehen musste. "Man kann es in ihren Augen sehen", meinZucchinimit Blick auf Camilles Foto, "dass sie alles gesehen hat." Damit bringt er den Erzählmodus des Films auf den Punkt: Wir sehen die Kinderaugen, aber nicht direkt das, was diese Kinderaugen sahen. So wie Zucchini das von Camille Erlebte in ihrem Blick widergespiegelt sieht, bleibt auch bei den anderen Kindern das Vergangene im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar: Ihre Geschichten haben Spuren hinterlassen, sich in ihre Körper eingeschrieben – etwa als kleine Narben, nächtliches Bettnässen, unkontrolliertes Zittern in Stresssituationen. Diese nuancierten Verweise lassen es Kindern offen, wie viel sie davon wahrnehmen und wie sie das Gesehene einordnen wollen und können. In dieser Offenheit der sehr visuell ausgerichteten Erzählung drückt sich auch ein großes Vertrauen in die Fähigkeit des jungen Publikums aus, sich relevante Informationen über die Figuren zu erschließen, ohne dass diese verbal verdoppelt werden. 
Click to download...Mein Leben als Zucchini, Szene (© polyband Medien GmbH)


Hoffnungsvolle Botschaften


Nur zwei Andenken an sein altes Leben hatte sich Zucchini ins Heim mitgenommen: Eine leere Bierdose seiner Mutter und den Drachen, dessen Vorderseite ein Bild seines Vaters als maskierter Superheld ziert. Aus der Bierdose wird er später für Camille ein Schiff bauen, und in ebendiesem Blechschiff versteckt Simon seinen neuen MP3-Player, der für Camille zur Rettung aus der Not wird. Auf seinen Drachen wiederum klebt Zucchini schließlich ein Foto seiner neuen Freunde und Freundinnen. Das Wenige, das ihm seine Eltern hinterlassen hatten, konnte Zucchini transformieren und ihm eine andere Bedeutung geben, den imaginären Schutz durch echten Halt ersetzen. So findet der Film für seine hoffnungsvollen Botschaften ganz konkrete Bilder, Dingsymbole, in denen sich seine (zutiefst menschlichen) Aussagen verdichten. Am Ende steht aber auch ein Glück jenseits aller Symbolik: Camille und Zucchinifinden ein neues Zuhause, und Simon, den der Abschied von den beiden besonders schmerzt, darf erfahren, dass er in ihnen wahre Freunde gefunden hat.
 

Autor/in: Natália Wiedmann, Filmwissenschaftlerin und freie Autorin mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendfilm, 02.02.2017

Mehr zum Thema auf kinofenster.de:


Bewegte Fantasie – Der Animationsfilm zwischen Kunst und Kommerz(Hintergrundartikel vom 26.11.2008)
Die Stop-Motion-Technik (Hintergrundartikel vom 28.04.2010)
Auf Augenhöhe (Filmbesprechung vom 14.09.2016)

Weitere Texte finden Sie mit unserer Suchfunktion.

 

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