Amrum
Deutschland 2025
93 Minuten
Regie: Fatih Akin
Buch: Fatih Akın, Hark Bohm
Darsteller: Jasper Billerbeck, Laura Tonke, Diane Kruger, Matthias Schweighöfer, Detlev Buck, Lisa Hagmeister
FSK: ab 12
Hark Bohm ist inzwischen 86 Jahre alt, lebt zurückgezogen und hatte nicht mehr die Kraft, seinen vor einigen Jahren erschienenen Roman „Amrum“ selbst zu verfilmen. Das hat nun Akin übernommen, der sich die Geschichte zu eigen macht und den autobiografischen Stoff seines Freundes adaptiert, einen Coming-of-Age-Film in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Hauptfigur ist der lose auf Bohms Erfahrungen basierende Nanning (Jasper Billerbeck), der zusammen mit seiner Mutter Hille (Laura Tonke) und zwei kleineren Geschwistern aus Hamburg nach Amrum evakuiert wurde. Der Vater ist ein hohes Tier bei den Nazis, auch die Mutter mag nicht von ihrem Glauben an den Endsieg lassen, ganz anders als etwa die Bäuerin Tessa (Diane Kruger), die defätistisch auf Durchhalteparolen reagiert und längst an die Zeit nach Hitler denkt. Akin lässt sich auf ein loses, impressionistisches Erzählen ein, das man eher von Bohm kennt als vom gerne direkt und drastisch filmenden Akin. Ein Hybrid aus zwei Stimmen ist „Amrum“ am Ende, ein ungewöhnliches filmisches Projekt, das zwei prägende Regisseure des deutschen Kinos zusammenbringt.
Genre
Drama, (Historien-)Drama, Coming-of-Age
Klassenstufe
ab 9. Klasse
Altersempfehlung
ab 14 Jahre
Unterrichtsfächer
Geschichte, Politik, Ethik, Sozialkunde, fächerübergreifend: Demokratiebildung
In unserem Kino am:
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