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Systemsprenger

Deutschland 2019
120 Minuten
Darsteller: Helena Zengel, Gabriela Maria Schmeide, Victoria Trauttmansdorff, Matthias Brenner
FSK: ab 12

Einen beeindruckenden, intensiven Debütfilm zeigte Nora Fingscheidt im Wettbewerb der Berlinale und wurde entsprechend u.a. mit dem Alfred-Bauer-Preis (Silberner Bär) ausgezeichnet: Kein Heim will Benni mehr, keine unterstützende Wohneinrichtung, keine Pflegeeltern. Sogar Micha, der ihr zur Seite gestellte Schulbegleiter, ein Anti-Gewalttrainer, sieht sich bald am Ende seiner Möglichkeiten. „Systemsprenger“; mit ihrer Aufgebrachtheit, ihrer Aggression und Gewaltbereitschaft heben sie die Grenze zwischen Täter und Opfer auf. Nora Fingscheidt schildert dies in ihrem Film auf absolut konsequente Weise. Dabei legt die junge Hauptdarstellerin Helena Zengel eine erstaunliche Performance hin. Aber auch Gabriela Maria Schmeide ist wirklich, wirklich großartig. Im Übrigen wirkt der Film erfreulich unangestrengt, ist gar leichtfüßig und mit einer ungeschliffenen Energie ausgestattet. Der Thematik wird SYSTEMSPRENGER aber gänzlich gerecht. Ein Muss.

Ohne die junge Hauptdarstellerin Helene Zengel wäre „Systemsprenger“ kaum vorstellbar. Kein Neuling ist die zehnjährige Zengel, einige Filme hat sie schon gedreht und weiß sich augenscheinlich vor eine Kamera zu bewegen. Dennoch bringt sie eine enorme Menge an anarchischer Energie mit, die die Extreme ihrer Figur schmerzhaft deutlich werden lassen. Von einem Moment zum nächsten kann sich Benni vom lieben, auch zuvorkommenden Kind in einen rasenden Vulkan verwandeln, der kaum zu bändigen ist und für sich und andere eine Gefahr darstellt. (programmkino.de)

 

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