Vormittags bieten wir Vorstellungen für Schulklassen an.

Sie können sich feststehenden Terminen anhand eines ein-fachen Anrufs anschließen oder Sie vereinbaren einen Termin Ihrer Wahl für einen der Filme aus dem aktuellen Angebot.

 

Andere Filme können auch kurzfristig für Gruppen ab 15 Personen geordert werden.


Die Filme auf der rechten Spalte halten wir für be-sonders geeignet und möchten sie deshalb gesondert hervorheben. Diese Filme beziehen sich nicht auf die SchulKinoWochen.



Den Link zu den

SchulKinoWochen im LUCHS finden sie hier:

Programm+Anmeldung

https://www.schulkinowoche-th-st.de/kinos-programm/halle/


Liebe Lehrerinnen und Lehrer, ab Ende August finden Sie das aktuelle Programm der SchulKinoWoche 2023.
Sie findet in diesem Jahr vom 13. bis 24. November statt.

Anselm - Das Rauschen der Zeit
In seinem Porträtfilm „Anselm – Das Rauschen der Zeit“ taucht Wim Wenders in das faszinierende Werk Anselm Kiefers ein – einem der wichtigsten deutschen Künstler der letzten Jahrzehnte. Bekannt wurde der 1945 geborene Star durch seine Bleiskulpturen, Flugzeuge, Bücher und ganze Bibliotheken und seine Materialbilder, bei denen er dick aufgetragene Farbschichten mit Feuer oder Äxten bearbeitete und sie mit Glas, Holz und Pflanzenteilen kombinierte. Kiefer lebt schon lange in Frankreich – wohl auch, weil er in seiner Heimat oft angegriffen wurde. Das liegt vor allem an der komplexen, durchaus ambivalenten Art und Weise, mit der sich Kiefer in seinen Gemälden und Skulpturen mit der deutschen Vergangenheit auseinandersetzt und dabei auch vor Pathos nicht zurückschreckt. Wim Wenders beleuchtet das Werk des Künstlers und enthüllt seinen Lebensweg, seine Inspirationen, seinen kreativen Prozess und seine Faszination für Mythos und Geschichte. Vergangenheit und Gegenwart werden miteinander verwoben, um die Grenze zwischen Film und Malerei zu verwischen, sodass man vollständig in die Welt eines der größten zeitgenössischen Künstler eintauchen kann. Über zwei Jahre hinweg hat Wenders für diesen Film mit Kiefer und seiner Kunst verbracht. Dies ist weniger klassisch biographisch angelegt, sondern vielmehr eine impressionistische, assoziative Spurensuche, die die Vielschichtigkeit eines enorm umfangreichen Werkes so eindrucksvoll in Szene setzt, als wäre man selbst vor Ort dabei.

Genre
Dokumentarfilm mit Spielfilmelementen

Klassenstufe
ab 11. Klasse

Altersempfehlung
ab 16 Jahre

Unterrichtsfächer
Kunst, Deutsch, Geschichte, Philosophie

Themen
Kunst, Künstler*innen, (deutsche) Geschichte, Nationalsozialismus, Philosophie, Mythologie, künstlerischer Schaffensprozess


Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen
Als Checker Tobi eine verschlossene Schatztruhe erhält, macht er sich auf die Suche nach dem passenden Schlüssel. Doch den hat Marina – eine abenteuerlustige Weltumseglerin und Tobis beste Freundin aus Kindertagen. Doch wo steckt sie? Tobi begibt sich auf die Suche und geräte dabei von einem Abenteuer ins nächste. So verschlägt es ihn nach Vietnam in die größte Höhle der Welt, dann in die berühmte Halong-Bucht mit ihren tausenden Kalksteininseln, über das stürmische Südchinesische Meer, bis in die mongolische Steppe und schließlich in den brasilianischen Amazonas-Regenwald, wo er bei Indigenen landet. Wird Tobi das Rätsel um die Schatzkiste wohl lösen, um die mysteriösen fliegenden Flüsse zu finden?

Genre
Kinderfilm, Abenteuerfilm, dokumentarische Form

Klassenstufe
ab 2. Klasse

Altersempfehlung
ab 7 Jahre

Unterrichtsfächer
Sachkunde, NaWi, Erdkunde, Biologie, Lebenskunde/Ethik, fächerübergreifend: Umwelterziehung, Bildung für nachhaltige Entwicklung

Themen
Abenteuer, Freiheit, Freundschaft, Reisen, Erde, Luft, Wasserkreislauf, Ökologie, Luftverschmutzung, Asien, Lateinamerika, Globalisierung, Klimawandel, Regenwald, indigene Bevölkerung, Natur, Verantwortung


Das fliegende Klassenzimmer
Martina hat es gar nicht so leicht: Mit ihrer Mama und ihrem kleinen Bruder wohnt sie in einer Hochhaussiedlung in Berlin. Mama muss ziemlich viele Schichten arbeiten, damit die kleine Familie über die Runden kommt. Und somit muss die große Schwester oft auf den kleinen Bruder aufpassen. Doch eines Tages ändert sich ihr Leben schlagartig, denn sie hat es geschafft, am begehrten Johann-Sigismund-Gymnasium im Alpenstädtchen Kirchberg angenommen zu werden. Dort angekommen, muss sie jedoch feststellen, dass das alles nicht ganz so paradiesisch ist wie sie sich das erhofft hat: Schon am ersten Tag machen Jo, Boxer Matze und der kleine Uli klar, wer hier den Ton angibt. Vor allem die Feindschaft zwischen den Stadtkindern, die in der Schule schlafen, und denen aus dem Dorf wird sie schwer beschäftigen. Neu ist diese nicht. Schon in der Jugend von Internatsleiter Justus Bökh gab es Streit – Besserung ist nicht in Sicht. Während Martina und ihre neuen Freunde und Freundinnen an einem Film arbeiten wollen, machen sie die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Einsiedlers, der in einem Eisenbahnwaggon lebt und dem sie den Namen „Nichtraucher“ geben …

Am 16.12. im Anschluss an den Film Plätzchenbäckerei im Foyer.

Genre
Kinderfilm, Literaturadaption

Klassenstufe
3. bis 6. Klasse

Altersempfehlung
8 bis 11 Jahre

Unterrichtsfächer
Deutsch, Ethik/Lebenskunde, Religion

Themen
Freundschaft, Zusammenhalt, Konflikte, Internat, Mut, Vertrauen, Versöhnung, Gender/Geschlechterrollen, Literaturadaption

Genre
Kinderfilm, Literaturadaption

Klassenstufe
3. bis 6. Klasse

Altersempfehlung
8 bis 11 Jahre

Unterrichtsfächer
Deutsch, Ethik/Lebenskunde, Religion

Themen
Freundschaft, Zusammenhalt, Konflikte, Internat, Mut, Vertrauen, Versöhnung, Gender/Geschlechterrollen, Literaturadaption


Das Kombinat
Sondervorstellung zur Langen Woche der Nachhaltigkeit, mit dem anwesenden Protagonisten Simon Scholl.

Mit „Das Kombinat“ schaut Moritz Springer auf das größte Projekt solidarischer Landwirtschaft; er hat dieses fast zehn Jahre lang begleitet. Es geht um eine 2011 gegründete landwirtschaftliche Genossenschaft bei München: ein Unternehmen mit idealistischer Einstellung, das in der realen Welt nicht nur Akzeptanz gewinnen, sondern jene Welt auch verändern will. Bereits in „Projekt A“, seinem Dokumentarfilm über verschiedene – im weiteren Sinne – anarchistische Projekte hat Springer das Kartoffelkombinat vorgestellt. Damals (2005) war dort noch alles beseelt vom Aufbruchgedanken. Hier dockt „Das Kombinat“ an. Es dekoriert den Film, dass er nicht beim positiven Porträt verharrt, vielmehr weitergeht, doch dass er auch tiefer in die verschiedenen Richtungen blicken kann. Die Wertschätzung einer Gemeinschaft, welche das Neue und Andere wagt, die bleibt.

Genre
Dokumentarfilm

Klassenstufe
ab 8. Klasse

Altersempfehlung
ab 13 Jahre

Unterrichtsfächer
Sozialkunde, Wirtschaft/WAT, Biologie, Ethik

Themen
Ökologie, Ernährung, Landwirtschaft, Idealismus, Teamwork, Wirtschaft, Kapitalismus, industrielle vs. ökologische Landwirtschaft


Die Theorie von Allem
Deutsches Kino im Venedig-Wettbewerb, wie konnte das denn passieren? Ganz einfach: Der junge Regisseur Timm Kröger ist mit „Die Theorie von Allem“ und einer Hommage an den Film Noir angetreten. Der in Schwarz-Weiß gehaltene Thriller spielt Anfang der 1960er Jahre in den Schweizer Alpen. Dorthin reist der Doktorand Johannes Leinert (Jan Bülow, bekannt aus „Lindenberg! Mach dein Ding“) mit seinem Doktorvater (Hanns Zischler) zu einem Physiker-Kongress, auf dem ein iranischer Wissenschaftler eine „bahnbrechende Theorie der Quantenmechanik“ vorstellen soll. Doch einmal im Hotel angekommen geschehen mysteriöse Dinge. Der Kongress findet nicht statt, weil der Hauptredner nirgends zu finden ist. In Ermangelung einer neuen Theorie, die es zu diskutieren gilt, wendet sich die Physikgemeinde geduldig dem Skifahren zu. Johannes hingegen bleibt im Hotel, um an seiner Doktorarbeit zu arbeiten und lernt dort eine junge Jazzpianistin kennen, die ihn sofort in ihren Bann zieht. Aber irgendetwas an ihr ist seltsam: Sie scheint Dinge über ihn zu wissen, von denen er dachte, nur er würde sie kennen. Ein deutscher Physiker stirbt unter rätselhaften Umständen – und taucht plötzlich wieder auf. Schließlich gerät er auf die Spur eines Geheimnisses, das tief unter den Bergen Wurzeln geschlagen hat. Hitchcock, David Lynch … Timm Kröger zitiert die Kinogeschichte nicht, er nutzt sie vielmehr wie eine Klaviatur, auf der er Stimmungen, Atmosphären, Gefühlszustände erzeugt und mit eigens komponierten melodramatischen Orchesterklängen freisetzt – ein tollkühnes Genre-Experiment mit Kunst- und Hollywood-Anspruch.

Genre
Psychodrama, Thriller, Science Fiction, Film Noir

Klassenstufe
ab 11. Klasse

Altersempfehlung
ab 16 Jahre

Unterrichtsfächer
Deutsch, Medienkunde, Sozialkunde, Physik

Themen
Filmsprache, Naturwissenschaft, Genie, Wahnsinn, historischer Zeitgeist, Mythen


Divertimento - Ein Orchester für alle
In den großen Sinfonieorchestern der Welt haben sich Musikerinnen längst ihren Platz erobert. Wer dirigieren darf, ist hingegen nach wie vor meistens eine Frage des Geschlechts: Nur sechs Prozent der Dirigent*innen weltweit sind Frauen. Die französische Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar erzählt in „Divertimento“ die fiktionalisierte und doch realitätsnahe Geschichte von Zahia Ziouani, die Mitte der 1990er Jahre das Pariser Musiklyzeum Racine besucht und beschließt, Dirigentin zu werden. Sie stößt dabei nicht nur auf Widerstände, weil sie eine junge Frau ist, sondern auch weil sie als Tochter algerischer Einwanderer in der Pariser Banlieue lebt. So wirft der Stardirigent Sergiu Celibidache Zahia in seinem Dirigentenkurs ihr erst einmal seine Überzeugung, dass Frauen für das Dirigieren nicht geschaffen seien, an den Kopf. Zahia wird noch während ihrer Ausbildung das Sinfonieorchester Divertimento gründen. Damit verwirklicht sie auch ein soziales Anliegen: Im Orchester spielen musikalische Talente verschiedener Ausbildungsstufen und sozialer Schichten, aus Paris und der Banlieue. Sogar eine Cellistin mit Down-Syndrom gehört, ebenso wie ihre Lehrerin Fettouma Ziouani, dazu. Es geht in "Divertimento" viel um Musik, die auch zu hören ist, um Proben und um die Musik im Kopf. Auch die musizierenden Nebendarsteller sind allesamt praktizierende Instrumentalisten.

Genre
Drama, Biopic

Klassenstufe
ab 9. Klasse

Altersempfehlung
ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer
Musik, Gesellschaftswissenschaft, Sozialkunde, Ethik

Themen
Chancenungleichheit, Elitarismus, Empowerment, Rassismus, klassische Musik, Freundschaft


Final Cut of the Dead
Die Dreharbeiten zu einem Low-Budget-Zombiefilm finden in einer abgelegenen Halle statt. Doch es geht nicht so voran, wie es sich der Regisseur Rémi vorgestellt hat. Die Darsteller sind ihm zu wenig engagiert, zu wenig glaubhaft in ihrer Angst vor den Zombies. Da kommt es ihm gerade zupass, als plötzlich echte Untote am Set auftauchen und dem Team Beine machen. Jetzt gilt es, möglichst viel vom Geschehen einzufangen. Dieser herrlich schrille Zombie-Spaß des Oscar-prämierten Regisseurs Michel Hazanavicius eröffnete im letzten Jahr das Festival von Cannes und ist ein raffiniert verschachteltes Puzzle, ein Film im Film im Film.

Genre
Komödie, Horrorfilm

Klassenstufe
ab 11. Klasse

Altersempfehlung
ab 16 Jahre

Unterrichtsfächer
Deutsch, Französisch, Kunst, Medienkunde

Themen
Filmsprache, Popkultur, Filmgeschichte


Himbeeren mit Senf
Meeri ist dreizehn und hat drei Probleme. Erstens: Sie hat Schmetterlinge im Bauch, weil sie verliebt ist – aber leider in den Falschen. Zweitens: Ihre Mutter ist gestorben und sie vermisst sie schrecklich. Drittens: Ihr Vater ist Bestatter und auf der Suche nach einer neuen Frau. Aber Meeri hat etwas, das nur ihr gehört – sie kann fliegen, denn Liebe verleiht Flügel! Allerdings kann sie das Fliegen nicht immer kontrollieren. Vor allem nicht, wenn Rocco in der Nähe ist. Bis Meeri kapiert, dass die Pubertät nur halb so schlimm ist, wenn man seine Gedanken und Gefühle mit anderen Menschen teilt, wird noch so einiges passieren … und was das alles wohl mit Himbeeren und Senf zu tun hat?

Genre
Kinderfilm, Coming-of-Age

Klassenstufe
ab 5. Klasse

Altersempfehlung
ab 10 Jahre

Unterrichtsfächer
Deutsch, Ethik/Lebenskunde, Religion, Kunst, Musik

Themen
Liebe, Tod/Sterben, Trauer/Trauerarbeit, Angst, Familie, Freundschaft, Vertrauen, Mobbing, Vorurteile, Toleranz, Kindheit, Jugend, Außenseiter, Pubertät


Im Himmel ist auch Platz für Mäuse
Eigentlich wollte die kleine ängstliche Maus Dalli den anderen nur mal so richtig zeigen, wie mutig sie ist. Und das geht am besten, wenn man sich mit einem Fuchs anlegt, dem Erzfeind der Mäuse. Zunächst scheint dieses Wagnis auch aufzugehen. Doch gerade als sich die kleine Superheldin mit stolzgeschwellter Brust auf den Heimweg machen will, kommt es zu einem schweren Unglück, an dessen Ende sowohl sie als auch Fuchs Weißbauch mausetot sind. Zu ihrer Überraschung müssen sie dabei jedoch feststellen, dass dies nur der Anfang von etwas Neuem ist. Denn es gibt für sie ein Leben nach dem Tod, selbst wenn dieses nicht ganz das ist, was sie erwartet hatten. Plötzlich finden sie sich im Tierhimmel wieder und müssen dort lernen, doch noch miteinander auszukommen. Ein toller Animationsfilm, der zum Nachdenken über das Leben, den Tod, Zusammenhalt und die Kraft der Freundschaft anregt. (August, 11 und Jurek, 10 Jahre)

Genre
Animationsfilm, Kinderfilm, Abenteuerfilm, Literaturadaption

Klassenstufe
3. bis 5. Klasse

Altersempfehlung
8 bis 10 Jahre

Unterrichtsfächer
Deutsch, Religion, Ethik/Lebenskunde, Sachkunde, Kunst

Themen
Ängste, Mut, Selbstbewusstsein, Freundschaft, Vorurteile, Akzeptanz von Unterschiedlichkeit, Leben, Tod, Abenteuer


Johnny & Me - Eine Zeitreise mit John Heartfield
Der 1891 in Berlin geborene deutsche Maler, Grafiker, Fotomonteur und Bühnenbildner John Heartfield war nach Bertold Brecht einer der bedeutendsten Künstler Europas. George Grosz und Kurt Tucholsky gehören zu seinen engsten Freunden und künstlerischen Weggefährten. Aus Protest gegen die deutsche Kriegstreiberei gibt er sich einen englischen Namen. Für die Nazis wird der Erfinder der politischen Fotomontage jedoch schnell zu einem der gefährlichsten Staatsfeinde. Jahrelang ist er in Europa auf der Flucht, findet auch später in der sozialistischen DDR keine sichere Basis. Die von einer Schaffenskrise und Selbstzweifeln geplagte Grafikerin Stephanie ist fasziniert von John Heartfields Werk, das sie in einer Ausstellung entdeckt. Ein Zeittunnel versetzt sie in ein Atelier, in dem der Künstler, inzwischen eine Comicfigur, sie auf eine Reise durch sein bewegtes Leben mitnimmt. Zwischen den beiden Kollegen entwickelt sich eine enge Freundschaft. Und Stephanie beginnt wieder mit Papier und Schere zu arbeiten.

Mit Schere und Papier kritisierte Heartfield pointiert das Erstarken der Rechten, Hitlers Kriegspolitik, den Faschismus. "Johnny & Me" stellt die heute wieder aktuellen Fragen: Wie viel Widerstandskraft braucht ein Künstler, und wie viel verträgt die Kunst?



Am 8.2., um 18 Uhr Gespräch mit der Regisseurin Katrin Rothe.


Kannawoniwasein!
Pendelkind Finn wird ausgerechnet bei seiner ersten unbegleiteten Zugfahrt zwischen Berlin und Neustrelitz beklaut. Ansonsten geht der Ärger weiter: Weil die Polizei ihn für einen Ausreißer hält, reißt Finn mit der schlagfertigen Jola aus. Die Kinder begeben sich mit einem Trecker auf eine einmalige Abenteuerreise bis ans Meer.

Neben Drehorten auf der Halbinsel Fischland-Darß wurde das Roadmovie im MDM-Gebiet in Döbeln (Sachsen), Teutschenthal, Lutherstadt Eisleben, Salzatal und Lüttchendorf (Sachsen-Anhalt) gedreht.

Genre
Komödie, Kinderfilm, Roadmovie, Literaturadaption

Klassenstufe
3. bis 6. Klasse

Altersempfehlung
8 bis 11 Jahre

Unterrichtsfächer
Deutsch, Sachkunde, Ethik/ Lebenskunde, Religion, Kunst, Philosophie

Themen
Familie, Kindheit, getrennte Eltern, Einsamkeit, Freundschaft, Freiheit, Abenteuer, Mut, Empowerment, Selbstwirksamkeit, Anerkennung, Gender/Geschlechterrollen


Munch
Edvard Munch war einer der bedeutendsten Künstler des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Sein Motiv „Der Schrei“, das sich in verschiedenen Techniken wiederholt, wurde Teil des Unterbewusstseins der Welt des 20. Jahrhunderts – ein Bild der Angst und Einsamkeit. Zu Lebzeiten wurde Munch häufig missverstanden und löste mit seiner ersten Ausstellung in Berlin sogar einen großen Skandal aus. In vier Episoden über vier Lebensabschnitte und verschiedene Stilebenen hinweg entfaltet das Biopic „Munch“ die einzigartige Geschichte des Malers und Exzentrikers. Regisseur Henrik Martin Dahlsbakken hat bewusst keinen konventionellen biographischen Film gedreht, bei dem penibel Lebensstationen abgehakt werden. Stattdessen wählt er eine ambitionierte erzählerische Form, lässt Munch von gleich drei Darstellern und einer Darstellerin (!) spielen und stellt sich so offensiv gegen die Konventionen des klassischen Kino-Biopics. Somit wird die komplexe Persönlichkeit Edvard Munchs gut ausgeleuchtet. Ob als junger aufstrebender Künstler in Berlin oder als eigenwilliger Greis, der sein Lebenswerk im besetzten Norwegen vor den Nazis schützt, Munchs Leben ist verwoben mit der europäischen Geschichte, geprägt von großen Erfolgen und sagenhaftem Scheitern, Trauer, Ekstase, Sucht und selbstzerstörerischem Exzess.

Genre
Drama, Biografie

Klassenstufe
ab 9. Klasse

Altersempfehlung
ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer
Kunst, Deutsch, Englisch, Geschichte, Sozialkunde, Ethik, Psychologie

Themen
Biografie, Kunst, Idealismus, Psychiatrie, Filmsprache


The Lost King
Der britische Regisseur Stephen Frears ist ein Experte, wenn es darum geht, wahre Begebenheiten mit einer einnehmenden Kombination aus Komik und Tragik zu verfilmen – in „Die Queen“ mit Helen Mirren, „Florence Foster Jenkins“ mit Meryl Streep oder „Philomena” mit Judi Dench inszenierte er auf herzerwärmend-humorvolle Weise spannende Frauenfiguren. Und jetzt sehen wir eine, wie immer faszinierende Sally Hawkins als Philippa Langley. Philippa ist eine unscheinbare, chronisch kranke und alleinerziehende Mutter aus Edinburgh, die sich auf die Suche nach dem Grab von König Richard III. macht. Nach einem Besuch bei einer Aufführung von Shakespeares „Richard III.“ ist die schüchterne Frau fasziniert von dem gut aussehenden Schauspieler, der den König spielt. Und plötzlich hat sie eine Mission, die ihr Leben umkrempeln und die Geschichte verändern wird: Richards Grab zu finden und seinen Ruf als buckligen Neffenmörder und unwürdigen Usurpator zu widerlegen – eine herausfordernde Aufgabe für eine Frau, deren Alltag von Scheidung und Problemen auf der Arbeit geprägt ist. Doch Philippa, selbst ein wenig verloren, fühlt sich dem Monarchen mit dem schlechten Leumund verbunden, verschlingt Geschichtsbücher und macht gemeinsame Sache mit der Richard-III-Gesellschaft, deren Mitglieder sich schon lange fragen, ob Richards verdrehter Geist von den Tudors erfunden und von Shakespeare bestätigt wurde.
Stephen Frears erzählt diese Geschichte dabei so charmant und randvoll mit feinstem britischen Humor, dass einen diese Underdog-Story einer Frau, die sich bislang immer eher im Hintergrund hielt und auf einmal größte Entschlossenheit an den Tag legt, bestens unterhält.

Genre
Drama

Klassenstufe
ab 8. Klasse

Altersempfehlung
ab 13 Jahre

Unterrichtsfächer
Deutsch, Englisch, Ethik, Geschichte, Medienkunde

Themen
Archäologie, Bürgerwissenschaft (citizen science), Feminismus, Geschichtsschreibung, Großbritannien, Krankheit, Literatur (Shakespaere), Realität versus filmische Darstellung, Wissenschaft, Forschung


Wer bist Du, Mama Muh?
Mama Muh ist eine außerordentliche Kuh, welche sehr neugierig ist und jede Gelegenheit nutzt, dem Alltagstrott auf dem Bauernhof zu entfliehen. Ihre neue Idee ist es, ein Musical aufzuführen, Dies findet ihr Freund Krah, die Krähe, überhaupt nicht gut, denn eigentlich machen Kühe so etwas nicht. Nachdem Mama Muh nicht aufpasst, geht leider der geliebte Teddy des Bauernhofjungen Lillebror abhanden und so machen sich Mama Muh und Krah verzweifelt auf die Suche nach dem Plüschtier. Als sie den Teddybär endlich finden, treten Probleme auf, die die Freundschaft der zwei ungleichen Tiere auf eine harte Probe stellt. Schließlich kommt es zu einer guten Lösung für alle und Mama Muh und Krah versöhnen sich wieder.

Genre
Animationsfilm, Kinderfilm, Literaturadaption

Klassenstufe
Vorschule bis 3. Klasse

Altersempfehlung
5 bis 8 Jahre

Unterrichtsfächer
vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Ethik/Lebenskunde, Religion, Sachunterricht, Musik

Themen
Freundschaft, Eifersucht, Identität, Schuld, Abenteuer, Neugier, Tiere, Bauernhof


 

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